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Gewindelehren

Gewindelehren

Durch ein Anwenden von Gewindelehren kann man feststellen, ob das zu prüfende Werkstück innerhalb seiner vorgegebener Grenzen liegt. Dabei kann man erkennen, in welcher Richtung es Überschreitungen gibt. Das Prüfergebnis wird jedoch nicht numerisch angegeben, sondern als eine Gut- / Ausschuß-Aussage.
Mit Lehren werden alle Gewindegrößen in einem Arbeitsschritt geprüft. Sie beziehen sich auf fünf Größen innerhalb der Toleranz, als da wären: Nenndurchmesser, Kerndurchmesser, Flankendurchmesser, Größe sowie Steigung und Lage des Flankenwinkels. Der Flankendurchmesser befindet sich bei allen Gewinden an der Stelle der Flanken, wo Gewindezahn und Gewindelücke eine gleiche Breite besitzen. Außer beim Sägegewinde.
Gewindemessungen benötigen viel Erfahrung und kommen nur dann zur Anwendung, wenn sehr präzise und speziell gefertigte Gewinde verlangt werden. Zumeist finden Gewindelehren bei Gewindelehrringen für Außengewinde und Gewindegrenzlehrdorne für Innengewinde Verwendung. Lehren besitzen an der Gutseite ein Gewindeprofil, welches sich mit den Werkstücken zusammenschrauben lässt. Mit den Ausschussseiten der Lehren prüft man ausschließlich den Flankendurchmesser.
Die Ausschußseite ist rot gekennzeichnet, die Gutseite muss sich von Hand ohne Kraftaufwand mit der Gesamtlänge des Werkstückgewindes einschrauben lassen. Dadurch unterliegt der Gewinde-Gutlehrdorn leider einer Abnutzung, die aber im gewissen Rahmen zulässig ist. Deshalb muss er regelmäßig auf Verschleiß überprüft werden.